WARUM IST FASTFOOD EIN PERFIDER GENUSS?

Warum ist Fastfood tatsächlich ungesund?

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Fastfood ist praktisch, schmeckt den meisten von uns und ist ab und zu mal doch gar nicht sooo schlimm!

Wahrscheinlich kennt jeder diese Situation. Gerade wenn man sich eigentlich vorgenommen hat ab jetzt nur noch gesund zu essen, überkommt einen die Lust nach was Herzhaftem, Fettigem und absolut Ungesundem.

Aber warum ist das so und ist typisches Fastfood wirklich immer so schlecht für unseren Körper?!

Im Grunde kann man doch behaupten, dass es sich auch bei Fastfood um „normales“ Essen handelt, nur halt mit etwas weniger Vitaminen und Nährstoffen. Dafür enthält es mehr Fett, Salz, Zucker und Geschmacksverstärker.

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„So what?! Manchmal muss es nun mal sein!“, wird hier der ein oder andere behaupten.

So ganz kann sich davon sicher keiner freisprechen.

Sollte man sich nicht manchmal für sein so konsequentes Aufopfern für die schlanke Linie belohnen?!

Es geht hierbei leider um wesentlich mehr als um eine kleine Sünde im Ausnahmefall. Das Ganze schmutzige Spiel mit dem kleinen Imbiss für Zwischendurch zieht viel weitere Kreise.

Was ist eigentlich „Fastfood“?

Zunächst sollten wir definieren, was man unter Fastfood überhaupt versteht. Denn darunter fallen nicht nur Burger, Pommes und Bratwurst, sondern alle industriell verpackten Erzeugnisse, die in den Supermarktregalen stehen und werbewirksam auf sich aufmerksam machen. Dabei sind gerade die Inhalte in den Werbebotschaften ganz  gezielt in Richtung jeden neuen Trends ausgerichtet. Gesundheit kommt beim Verbraucher gut an und daher wird mit Vitamin-, Superfood- und Glutenfreiversprechen nur so um sich geschmissen.

supermarkt

Fakt ist aber, dass diese vermeintlich gesunden „Benefits“ nur einen verschwindend geringen Anteil im Produkt ausmachen. Der Hauptteil dieses Industrieproduktes besteht nämlich weiterhin aus Zucker, Süßstoffen, nicht deklarierten Nicht-Zutaten, Geschmacksverstärkern und billigen Füllstoffen. Es ging der Industrie noch nie darum, dem Verbraucher ein möglichst gesundes Lebensmittel anzubieten, sondern darum ein günstig hergestelltes Produkt so anziehend wie möglich zu vermarkten, um die größtmögliche Rendite für das Unternehmen zu erzielen. Dafür ist der Industrie jedes legale Mittel recht und das funktioniert auch bisher ganz prima.

Wer hat schon mal was vom „bliss-point“ gehört?

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Das ist ein bestimmtes Verhältnis von Salz, Fett und Zucker, welches so ideal in industriellen Produkten zusammenspielt, dass es uns schwer fällt aus einer Tüte Chips nur eine Handvoll zu essen, bei der Eiscreme nur einen Löffel zu naschen oder bei der Schokolade mit nur einem Riegel zufrieden zu sein.

Das optimale Verhältnis dieser „Fressformel“ wurde an der Friedrich-Alexander-Universität als 50:35 ermittelt. Dabei hat man Ratten ein Produkt, was zu 50% aus Kohlenhydraten und zu 35% aus Fetten bestand, verabreicht und festgestellt, dass die Ratten eindeutig mehr von diesem Futter aßen.

Was sagt uns dieses Wissen jetzt?

Das Problem bei schnell verfügbaren Industrieprodukten ist, dass wir instinktiv diese als gute Energiequelle ansehen, obwohl die ungesunden Inhaltsstoffe dabei überwiegen. Unser Körper versteht im ersten Moment nicht den Unterschied zwischen einem frisch zubereiteten, nährstoffreichen Essen und einem künstlichen Fertigprodukt. Und weil Fastfood meist kaloriendichter und nährstoffärmer ist, fehlen unseren Zellen wesentliche Inhaltstoffe. Diese „hungrigen“ Zellen verlangen dann weiterhin nach neuer Nahrung, um diese leeren Speicher wieder zu füllen. Die Konsequenz ist, dass man schnell wieder Hunger bekommt und im ungünstigsten Fall diesen wieder mit Industrienahrung zu sättigen versucht.

Abnehmen mit Fastfood?!

Wenn man gerade in einer Abnehmphase ist, sollte man sich konsequent mit gesunden, naturbelassenen Lebensmitteln versorgen.

Grundsätzlich funktioniert eine Gewichtsreduktion auch mit Fastfood, wenn das tägliche Kaloriendefizit groß genug ist, allerdings wird man meist hungrig bleiben und einen niedrigen Energielevel verspüren.

Fastfood 3

Hat man allerdings sein Wohlfühlgewicht schon erreicht und möchte mal zwischendurch ungesund essen, sollte man sich über Folgendes bewusst sein:

1. Fastfood sollte nicht aus Gründen der Bequemlichkeit und Schnelligkeit gegessen werden, denn dann ist es kein Genuss, sondern ein üppiger Expressfehler.

2. Wenn man sich bewusst dazu entschließt heute etwas Ungesundes zu essen, muss man die Konsequenzen akzeptieren. Es ist klar, dass es jetzt keine gesunde Mahlzeit wird, man wird wahrscheinlich mehr essen als einem guttut und man wird danach schnell wieder Hunger haben. Sind einem diese Fallen vollkommen bewusst und plant man dies in sein normales Ernährungsverhalten mit ein, ist es auch in Ordnung.

3. Der Genuss sollte im Vordergrund stehen. Wenn man aus schlechten Emotionen zu Fastfood greift, kommt nach und nach eine schlechte Gewohnheit ins Rollen. Dabei wird der Impuls, wie durch Stress oder negative Gefühle ausgelöst, direkt zum antrainierten Verhalten, dem Essen von Ungesundem, führen.

4. Wenn man sich bewusst bestimmte Tage oder Zeiten für etwas industriell Verarbeitetes aussucht, verschwindet automatisch der Reiz des Verbotenen. Wer nicht ganz von den kleinen Sünden im Alltag lassen kann, sollte sich ein kontrolliertes, aber erlaubtes Ritual daraus machen.

5. Nicht jedes Fastfood ist automatisch ungesund. Es gibt viele gesunde Alternativen, die zum Beispiel auch im Foodmanager 4-Wochen Programm enthalten sind. Manchmal geht es nur darum sich an einen neuen Geschmack zu gewöhnen, um für sich selber zu entscheiden, was man in Zukunft zu seiner Gesundheit beitragen möchte.

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